
"Ein Code für alle Fälle" als Finalist des Alps Future Award 2026 ausgezeichnet.
Im Rahmen des 3. AlpenKlimaGipfels, der am 23./24.06. auf der Zugspitze stattfand, wurde erstmals der Alps Future Award verliehen. Die Auszeichnung würdigt herausragende Projekte und Initiativen, die mit innovativen Ansätzen zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraums beitragen.
Das Projekt Allgäu-Walser-Pass / Ein Code für alle Fälle hat es – insbesondere wegen dem MOBILPASS ALLGÄU – unter die TOP 3 geschafft. Damit setzte sich das grenzüberschreitende Gemeinschaftsprojekt unter mehr als 50 Einreichungen aus dem gesamten Alpenraum durch und wurde von der unabhängigen Fachjury als eines der herausragendsten Projekte gewürdigt. Besonders hervorgehoben wurde die einfache und zukunftsweisende Anwendung des Gästepasses, der dem e-Ticket-Standard entspricht, im ÖPNV verwendet wird und deshalb gleichzeitig der Fahrschein für Bus und Bahn sein kann. Dass der Allgäu-Walser-Pass zusätzlich noch kompatibel zu den Zutrittssystemen der Bergbahnen oder Parkanlagen und vielem mehr ist, macht die Verwendung sehr einfach.
In der Laudatio zur Preisverleihung betonte Anton Mattle, Landeshauptmann von Tirol, seine persönliche Verbindung in die Region. Unter anderem ist Mattles Heimatgemeinde Galtür ebenso wie das Kleinwalsertal von der Geschichte der Walser geprägt.
Mit dem Alps Future Award erhält das Allgäu-Walser-Pass-System nach dem regionalen Zötler-Innovationspreis und dem ADAC Tourismuspreis Bayern, der auch „Bayerischer Tourismus-Oskar“ genannt wird, nun auch internationale Anerkennung. Vergeben wird die Auszeichnung von AlpNet, einem Zusammenschluss von neun führenden Tourismusdestinationen quer durch die Alpen mit Tirol, Salzburgerland, Graubünden, Luzern, Wallis, Trentino, Südtirol, Bern und dem Allgäu.
Landrat Christian Wilhelm, dessen Landkreis Hauptgesellschafter der Allgäu-Walser-Service GmbH ist, betont die große Bedeutung des Allgäu-Walser-Pass-Systems für den Tourismus im Oberallgäu sowie die beteiligten Destinationen Kleinwalsertal, Westallgäu und Kempten: „Das Allgäu-Walser-Pass-System zeigt, wie gut grenzübergreifende Zusammenarbeit im Tourismus funktionieren kann. Es verbindet und schafft spürbaren Mehrwert für Gäste und Einheimische gleichermaßen.“
Mit Blick auf den ebenfalls auf Basis des Allgäu-Walser-Pass-Systems betriebenen DAHEIM PASS für alle Bürgerinnen und Bürger der Region, die zusätzlichen örtlichen Bürgerangebote einiger Orte sowie den Ehrenamtspass, profitieren auch die Einheimischen von diesem innovativen System.
Geschäftsführer Ulli Hüttenrauch betont die tatkräftige Unterstützung vieler Gastgeber, Ausflugsziele und Touristinfos zur Einführung und danach. Ohne die wäre dieser Erfolg nicht möglich. Er sieht "weiter Luft nach oben“ in der täglichen Anwendung und Weiterentwicklung, z.B. die Menschen zur Nutzung des Pass im Smartphone zu motivieren, die bisher noch den Ausdruck einsetzen oder auch das Skifahren nur mit der Allgäu-Walser-App zu ermöglichen, ohne Chipkarte. Das sei in einigen Skigebieten für den kommenden Winter geplant. „Es wird auch in Zukunft immer noch etwas zu verbessern geben.“

Informationen zum AlpenKlimaGipfel und der Preisverleihung unter weiterführendem
